18. Juli 2010
Teilnehmer: Oscar als Tourenleiter, Edgar, Vreni, Simone, Lisbeth, Eva und Walti, Sigi, Hansueli und Margrit, Hansueli K., Gäste: Margrit W. und Regina J.
Bei sommerlichem Wetter mit Quellwolken reisten wir in die Innerschweiz. Kurz nach Luzern traf uns dann der erste Regenschauer. Das sollte ja heiter werden, war unser Gedanke. In Dallenwil war es jedoch trocken geblieben, die Gipfel waren jedoch allesamt in Wolken gehüllt. Bei der Bahn machten sie auf Optimismus und verwiesen auf den guten Wetterbericht. Wir starteten also unsere Wanderung mit einer Seilbahnfahrt nach Wirzweli. Von dort ging es dann wirklich zu Fuss weiter, allerdings die ersten Kilometer auf Fahrstrassen mit teilweise Autoverkehr. Oben bei den Wanderwegen gefiel es uns besser, wir konnten sogar glückliche Schweine beobachten, welche auf der Alp herumtollten. Ja näher wir dem Gratweg kamen, desto näher waren wir den Wolken. Der Wege wurde steiler, Trittsicherheit war gefragt. Die Sicht ging auf wenige Meter zurück, ab und zu konnten wir durch ein Wolkenloch ins Tal sehen. Insgesamt ein interessanter Weg, nur für uns leider ohne Sonne. Auch die Mittagsrast machten wir im Nebel, danach ging es wieder abwärts und bald hatten wir wieder Fernsicht. Auf der ersten Alp angelangt kamen wir zu einem Fest mit Musik und Tanz. Wir liessen uns dadurch nicht aufhalten und wanderten weiter zur Bergstation der oberen Seilbahn. Dort fanden wir auf der Terrasse genügend Platz und konnten einen feinen Zvieri essen. Eine Minderheit der Teilnehmer benutzte dann das kleine Bähnli für die nächste Etappe, die übrigen Wanderer unserer Gruppe machten sich auf, via Hexenweg ins Tal abzusteigen. Im Wald waren dann tatsächlich einige Hexen zu sehen und komische Geräussche zu hören, für Kinder wäre das wohl gruslig gewesen. Unten in Wirzweli angelangt schien dann tatsächlich die Sonne, sogar die Berggipfel waren wieder sichtbar. So sahen wir einen Rega-Heli, der am Arvigrat eine Rettung durchführte. Unser weiterer Abstieg verlief angenehm mit der Seilbahn, so dass wir unten zufrieden in die vorgewärmten Fahrzeuge steigen konnten. Eine interessante Wanderung mit leider schlechter Sicht war zu Ende. Edgar
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