Ort: Cholihütte unterhalb der Farneralp ob Oberholz Teilnehmende: Hansueli&Margrit Weber, Oscar&Beatrice Wüst, Edgar&Vreni Veronesi, Hanni Kühne, Verena Brunner, Lisbeth Berchtold, Marian Wyder, Kurt Hüppin Wetter: kalt, kein Schneefall
Ein erster Versuch eines Fondueplausches im Freien war auf Anhieb ein voller Erfolg. Eine Wiederholung im nächsten Jahr sollte ins Auge gefasst werden. Allerdings bedarf dies einer Bereitschaft eines weiteren logistischen Freiwilligeneinsatzes um die Zutaten bei widrigen Umständen auf Schlitten hochzubringen und vor allem bei absoluter Dunkelheit wieder ins Tal herunter zu fördern, was nur mit fremder Hilfe gelang und mit dem vorherigem Bau von Auffangmassnahmen von Erfolg gekrönt war. Davon aber am Schluss dieser Ausführungen. Weber’s und Wüst’s waren diejenigen Freiwilligen welche diesen Abend ermöglichten. Sie organisierten, machten die wichtigen Vorbereitungen, sodass wir bei Ankunft bei der Hütte uns mit Glühwein oder heissem Kräutertee stärken und aufwärmen konnten. Draussen brannte das Feuer, der Kessel mit dem Fondue stand bereit und Hansueli hatte spezielle Waffen gebastelt, sodass wir mit gebührendem Abstand bequem im Fondue herumstochern konnten. Nachdem endlich alle erwarteten Alpine eingetroffen waren, für die einen ein schwierigeres Unterfangen, wurden wir von einem geschmacklich exzellentem Käsefondue überrascht. Bald war die ausgezeichnete Speise verschlungen und bevor wir unsere Bleibe in die Cholihütte verschoben, wurden die zur Farneralp empor gehenden Teilnehmer einer Abschiedsfeier mit dem Glühwein versorgt. Später in der gemütlichen Stube der Pfadihütte wurden wir mit köstlichen Kuchen und anderes Gebäck verköstigt, dazu ein Schluck Wein oder sonst etwas Flüssiges. Spät am Abend traten wir den Abstieg hinunter zum Parkplatz an, der schneebedeckte Pfad musste teils etwas erahnt werden, was uns gelang, nicht aber der später nachfolgenden Aufräumequipe. Diese verpasste mit dem Schlitten die Idealroute und sämtliches wertvolle Material musste aufgegeben werden und entrollte den Hang herunter, nicht ahnend wohin. Am nächsten Morgen, welche Überraschung, das Gut lag wohlbehalten in einer Mulde, aufgehalten durch eine erstellte Schneebarriere. Jedenfalls war es ein gelungener Abend, wir danken dem OK recht herzlich.
Rüti ZH, im Januar 2012 Kurt Hüppin
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