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Samstag, 09. April 2011 LK 1:25'000 1172 Muotathal

SAC Schwierigkeitsbewertung Schneeschuhtouren WT3

Aufstieg :
Mit der Luftseilbahn von Flüelen auf die Eggbergen (1446m). Weiter mit den Schneeschuhen in mässigem Anstieg bis zum steilen Aufstieg auf den Schön Chulm (2023m). Genüsslich nehmen wir die letzten 160 Höhenmeter auf unser Tagesziel, den Hagelstock, in Angriff! Ca. 3,5 – 4 Std. Wer noch nicht genug hat, darf noch dem Sirofass (2180m) einen Besuch machen!

8 Teilnehmende: Max (TL), Thomas und Marianne, Franz, Oskar, Peter, Ursina und Kurt


auf dem Hagelstock

Wieder beschied uns der Wettergott einen wunderbaren blauen Himmel und obendrein warme Temperaturen, der Nullpunkt weit über 2000m liegend. Bereits vor den Sechsen verliessen wir das Oberland und trafen uns um 7:15h an der Talstation der Seilbahn in die Eggberge, in Flüelen. So hatten wir Zeit genug uns mitzuteilen bevor die erste Kabine hinaufschweben sollte. Neben dem TL Max waren Thomas mit Marianne, Franz, Oskar, Peter und der Schreibende mit dabei. Ruhig bei besten Sichtverhältnissen schwebte die Bahn in die Eggberge hinauf, unterwegs lugte ein kleines Rudel Gämsen zu uns hinauf. Oben spornte uns Max an, sofort hinan zusteigen, wollte Er doch so schnell als möglich die Schneeschuhe anschnallen. Vorerst stiegen wir auf dem Trockenen gegen die Hüenderegg(1874m) an, doch weit vorher konnte es Max nicht lassen seine grossen Schuhe zu montieren. Unterhalb der Krete dem Ochsenbiel zu sollte er recht behalten, denn teils soffen die Einen jämmerlich in den nun bereits weichen Schnee ein. Doch die Steigung zum Schön Chulm war schneefrei, dass diese trockenen Fusses zu bewältigen war. Oben

hielten wir Rast und genossen die Aussicht. Bis zum Tagesziel „Hagelstock“(2181m) ging es noch ohne Hilfsschuhe, dann aber war es für Alle angebracht, der Abstieg lag nun in der Mittagssonne und die Spur entsprechend weich.
Selbstverständlich verwöhnte uns Max auf dem Gipfel noch mit seinem gekochten, herrlichen Kaffee, aus seiner Rucksackküche, welchen wir uns schmecken liessen. Auf dem Rückweg durfte ich noch einen Abstecker auf das „Siwfass“ hinüber machen. Beim Spilauersee unten waren wir dann wieder alle Acht zusammen und gelangten gemeinsam zur Bergstation „Gitschen“, wo wir uns von der Gondel zum Chäppeliberg hinuntertragen liessen. Bald holte uns das Taltaxi ab, aber nur bis zum Restaurant „Chaiserstock“ wo wir uns bewirten liessen und uns in der Bäckerei eindecken konnten. Mit dem selben Taxi fuhren wir hinunter nach Sisikon, wo im Bären der nächste Beizenhalt stattfand, mit dem obligaten Glace für Max. So nahm eine gemütliche, abwechslungsreiche Tour ein Ende. Bereits früh nach den Vieren gelangten wir wieder im Oberland an. Für einmal stimmte dies, wer früh aufbricht ist früh zu Hause!

April 2011 Kurt Hüppin


Alpiner Sportverein Uster, Präs. Edgar Veronesi, Rebenweg 3, 8605 Gutenswil