Teilnehmer: Kurt (TL), Franz, Oskar, Max, Peter B. Nach dem trüben und unwirtlichen Samstag wagten sich doch unserer Fünf, nämlich Franz, Oskar, Max, Peter B. und der Schreibende, sich um 8 Uhr morgens am Bahnhof in Goldau einzufinden. Wir wurden dann durch einen herrlichen Tag belohnt, obwohl zwischendurch Nebelschwaden uns umfingen und unser Blickfeld einengte. Zuerst stärkten wir uns im Bahnhofbuffet und waren frohen Mutes. Wir gingen auf den Vorschlag von Franz ein und fuhren zur Rigibahnstation *Chräbel* hoch. Von dort führte uns der Pfad abwechslungsreich ins Tobel hinein, noch etwas fröstelnd, und dann in die vorgesehene Route hinauf zur Alp *Resti*, wo wir eine Rast hielten und das wechselnde Wolkenspiel verfolgen konnten. Weiter ansteigend lag nun stets mehr Schnee, aber noch fand es der Tourenleiter nicht nötig die Schneeschuhe anzuschnallen. Erst als es klar wurde dass der Alpwirt seine Hütte nicht geöffnet hatte für einen Zwischentrunk, wurde dies nun vollzogen. Bis zum Rigikulm blies starker Wind, teilweise böenartig, Oskar drohte wehgeblasen zu werden und Max sah ich erstmals mit einer Kappe auf dem Kopf, einer roten Roger-Staub-Mütze. Trotzdem erreichten wir unser Ziel und bei klarster Sicht wurde der Alpenkranz überwältigend sichtbar. Des Windes wegen machten wir uns nun weiter, oder war es der Hunger, schlugen den Weg via Rigistaffel, über das Rothorn gegen den First zu ein. Unterwegs wurden wir von einem „Gelehrten“ über so manches aufgeklärt, dass es uns fast schwindlig wurde und zu guter Letzt fanden wir uns doch noch in der *oberen Firsthütte* ein. Dort genossen wir ein gutes Mittagsmahl und hatten es gemütlich in dieser Stube. Mit vollem Bauch war es den Teilnehmern nicht mehr genehm den *Dossen* anzuhängen. So stiegen wir zum *Klösterli* hinunter und liessen uns von der Rigibahn hinunterchauffieren. Max und Franz schauten oftmals gar wehmütig zum geliebten Wildspitz hinüber, mussten aber trotzdem eingestehen, dass auch die Rigi eine Schneeschuhreise wert ist. 31-03-2011 Kurt Hüppin
|