Nämlich Oscar und Beatrix, Beat und Trudi, Hansueli und Margrit, dann Lisbeth, Verena, Ursula, Peter und der Schreibende. Der Treffpunkt wurde von Oscar nicht ganz klar angegeben, so dass wir uns zuerst finden mussten. Von dort ging es zum einsamen Einstiegsorte, wo unser bewährter Wutachführer Ernst das Zepter sofort übernahm und uns sicher und mit viel Wissenswertem informierend durch die Wutachschlucht loste. Die gewählte Route war zumindest für uns Oberländer neu. Beim nunmehr gefahrenlosen „Räuberschlössle“ hielten wir Rast und stärkten uns aus dem Rucksack. Der Weg führte uns meist über dem fliessenden Wasser an der Flanke entlang, in den schattenspendenden Bäumen. Nach etwa 5 Marschstunden gelangten |
wir zum Morgentreffpunkt zurück. Dort führte uns das nächste Ziel zu einem jungen Imker und Schnapsbrenner, welcher uns in die Kunst der Schnapserei einführte. Nach reichhaltigem Vesper mit wunderbarem Schwarzwaldschinken konnten diejenigen welche Lust hatten, die verschiedenen Schnäspe kosten. Einige tranken auf Vorrat, andere bevorzugen lieber Quellwasser. Manche trugen nachher eine käuflich erworbene Flasche mit gebranntem Wasser im Rucksack mit nach Hause. Etliche ohne Heimweh schlug es noch in einen einsamen Landgasthof, zu einem Gläschen Wein oder einen guten Kaffee. Jedenfalls war es wiederum ein gelungener Ausflug. Für das nächste Jahr wurde ein 2-tätiger Ausflug zum deutschen Kaiserstuhl vereinbart.
Mai 2011 Kurt Hüppin |