Sonntag, 5. September 2010 LK 1:50’000 Stans Blatt 245 Anforderungen: ca. 6Std., Auf- und Abstieg je ca. 900m
Teilnehmende: Edgar V., Lisbeth B, Hansueli K., Beatrice W. , Oscar W. Gäste: Häbi Bürgisser (Leitung) , Yvonne B. + 4 Verwandte/Freunde von Edgar
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Pünktlich einige Minuten vor der abgemachten Zeit trafen sich alle Teilnehmer im Eigental oberhalb Kriens zur Wanderung auf das Mittaggüpfi. Vom Treffpunkt durften wir noch einige km ins Tal weiterfahren, bevor dann endgültig auf Fussverkehr umgestellt wurde. Wie immer bei Tourenleiter Herbert traf sich eine statliche Schar Wanderer für diese interessante Tour. Unser heutiges Ziel ist in der Pilatuskette, einige km westlich und etwas tiefer als der Touristenberg. Die Wanderung führt uns zuerst über Fahrwege weiter ins Tal hinein, vorbei an Höfen und auch Beizen. Deren Besuch war für den Abstieg angekündigt, jetzt also Augen zu und vorbei. Das Wetter war wandermässig ideal, nicht zu warm, teilweise Wolken. Das Tempo wurde so gewählt, dass die Gruppe angeregt diskutieren konnte. So erfuhr ich z.B. von meinem "Göttimeitli", dass wir nächstes Jahr zur Hochzeit eingeladen werden. Es hat also durchaus seine guten Seiten, wenn man Gäste aus der Bekanntschaft auf Touren einlädt. Die Znünipause konnten wir an einem schönen Ort mit Bänkli und Sicht auf den Pilatus abhalten. Frisch gestärkt ging es dann etwas steiler dem Gipfel zu. Oben auf dem Sattel angelangt erweiterte sich die Sicht bis zum Titlis und die übrigen Innerscheizer Berge. Unser Aufstieg führte nun recht flach zum Mittaggüpfi, welches oben doch noch einen etwas felsigen Gipfelaufbau hat. Eine Besonderheit dieses Gipfels ist der Beobachtungsbunker aus früheren Zeiten. Durch einen Sehschlitz hat man den Überblick über das Mittelland. Eine angenehme Arbeit war dies sicher nicht, hier Wache zu schieben, besonders bei schlechtem Wetter. Wir hatten diesbezüglich Glück und konnten die Mittagspause beim Gipfel bei Sonnenschein geniessen. Der Abstieg führte uns dann einen anfangs recht steilen Weg hinunter, später über Alpweiden wieder Richtung Eigental. Inzwischen freuten wir uns bereits auf den Zvieri auf der Terrasse der Bergbeiz. Wegen dem schönen Wetter war diese sehr gut belegt. Die riesen Merengues machten jedoch gluschtig und bereits nach etwa 30 Minuten hatten wir auch so ein Ding auf dem Tisch. Die Organisation im Service klappte nicht so gut wie jene für unsere Wanderung, da wir jedoch kurz vor dem Ziel waren, liessen wir es gemütlich angehen. Vor dem endgültigen Rückweg noch schnell ins Chäslädeli neben der Beiz, so hat jedoch noch etwas Feines für ein Essen dabei. Die letzten Meter bis zu den Autos schafften alle problemlos und bald hiess es wieder Abschied nehmen. Unser langjähriger Gast - Tourenleiter Herbert hat sich auf dieser Wanderung entschlossen, Mitglied zu werden! Auf dem Rückweg noch ein kleiner Zwischenhalt beim "Militärdörfli" im Eigental. Oscar hat dort seine militärische Karriere begonnen und musste unbedingt aktuelle Fotos haben für sein Nostalgie - Album. Der weitere Heimweg verlief bis auf einige kurze Stausituationen problemlos. Edgar
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