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Samstag, 9. Oktober 2010

LK 1:25'000 1267 Gemmi
Von Adelboden mit der Luftseilbahn auf die Engstligenalp (1964m)
Aufstieg über Chüematti (2176m) unter dem Tschingellochtighorn vorbei zum Chindbettipass (2623m) ca. 3 Std.
Abstieg Richtung Gemmiweg zum Restaurant Schwarenbach (2060m) ca. 1,5 Std.



Adelboden-Chindbettipass-Kandersteg

13 Teilnehmende > Max,Simone,Trudi,Beat,Franz,Fredi,Hansueli,Peter,Toni,Thomas,Kurt Gäste: Carmen,Ruedi

Dieses Jahr führte uns Max in unbekanntes Gelände seines geliebten Berner Oberlandes. Ich muss gestehen, er traf eine ausgezeichnete Wahl. Das Wetter spielte ebenfalls harmonisch Duett mit der Route. Trotz der Herrgottsfrühe fanden sich unserer Neun frisch und munter am Treffpunkt im HB Zürich ein, zudem grüsste uns der farbige Engel oben am Dach freundlich zu. In einer knappen Stunde trug uns der schon recht bevölkerte IC nach Bern. Dort füllte sich die Lötschbergbahn fast vollständig mit freundlichen Leuten, welche einem einen Schluck Kaffee zu gönnen wussten, in Bern stiessen zudem Simone und dessen Freundin Carmen zu uns. Am Aussteigeort Frutigen taten es auch noch Alfredo „il Ticino“ und Franz aus dem Zugerland „der Juchzer“. In Adelboden wurde ohne Kafihalt die Gondel zur Engstligenalp bestiegen, allein für den Schreibenden war kein Platz mehr vorhanden, so dass ich die steile Wand unter die Füsse zu nehmen hatte und dafür den vorauseilenden nachzulaufen hatte, was mir im Uebrigen den ganzen lieben Tag zum Schicksal wurde. Herrlich die ebene, grosse Alp auf den Englisten, ua. 2 Gasthäuser vorfindend, danach stieg es recht steil den Chindbettipass hinan. Auf dessen Scheitelhöhe auf 2623m ü.Meer wurde Mittagsrast gehalten, mit dem obligaten „Kafi spezial“ und einem guten Roten von den beiden spendablen Max und Fredi. Der Abstieg war nicht weniger steil, durch steiniges Gelände, vor noch nicht recht langer Zeit muss hier noch der Gletscher gelegen haben. Wir schlugen nun den Weg über das „schwarz Grätli“ ein, gewaltig über uns ein riesiger Felsklotz furchterregend sich erhebend. Auf dem Uebergang wurde weit unten, sich an den Hang schmiegend, die Wirtschaft Schwarenbach sichtbar, in freudiger Erwartung einer Einkehr, malten sich die einen aus, aber vergessen wir das. Die Reststrecke zur Bergstation „Sunnbüel“ bescherte uns eine eindrückliche, sich in frohem Herbstkleid präsentierende Landschaft, eine mit bequemen Wegen durchgezogene Ebene. Ich selber zog es danach vor via den höchst interessanten, steilen Abstieg der „Gurnigel“-Route ins Tal hinunterzusteigen, wo ich von den 3 Musketieren nach Kandersteg chauffiert wurde. Endlich durften wir dort im schönen Bahnhofbüffet bei einer jungen Serviererin zu Tische sitzen und unseren Durst löschen. So fand eine herrliche Spätherbsttour ihr Ende. Die 3 Musketiere verblieben im Berner Oberland, uns Anderen lag noch eine bequeme 3-stündige Zugsfahrt ins heimatliche Oberland bevor.

19-10-2010 Kurt Hüppin


Alpiner Sportverein Uster, Präs. Edgar Veronesi, Rebenweg 3, 8605 Gutenswil