Teilnehmer: Silvia und Emil, Lisbeth, Vreni Organisator: Edgar
Die Hinreise führte uns von Rapperswil mit dem Voralpenexpress direkt nach Romanshorn. Die schöne Strecke konnten wir leider wegen Nebel nur zum Teil erkennen. Am Bodensee lichtete sich der Nebel und wir konnten die Sonne geniessen. Nachdem wir die Velos gefasst hatten, nahmen wir uns Zeit für einen Morgenkaffee an der Sonne. Danach starteten wir zu unserer gemütlichen Tour Richtung Seerücken. Dieser war weniger hoch als erwartet. Die Route führte uns durch weitgehend autofreie Wege, durch Wälder, an einigen Waldhütten vorbei und durch ausgedehnte Obstplantagen. Diese waren teilweise zu einem "Obstlehrpfad" verbunden und sehr gut beschriftet.
Gegen Mittag erreichten wir dann Kreuzlingen, die Zivilisation hatte uns wieder eingeholt. Im dichten Verkehr suchten wir durch einige Baustellen und Umleitungen den See. Schliesslich fanden wir einen schönen Platz direkt neben dem Springbrunnen. Vreni konnte nun erstmals ein Bad geniessen, die anderen Teilnehmer begnügten sich mit zuschauen. Hier liess sich gemütlich Mittagsrast halten.
Der weitere Weg führte uns dem Seeweg entlang Richtung Romanshorn. Bei dem schönen Wetter waren wir auf dieser Strecke nicht die einzigen Radler, es waren unzählige andere Velofahrer ebenfalls unterwegs. Nach ca. 1 h konnten wir nochmals eine Rast einlegen bei einer Besenbeiz. Diese war sehr kindergerecht eingerichtet mit Streichelzoo und Märlitante, welche den Kleinsten Geschichten erzählte.
Den Rest der Strecke zurück nach Romanshorn schafften wir in kurzer Zeit, so dass wir mehr als 1 h früher dort waren, als eigentlich geplant. Dies gab uns nochmals Gelegenheit zu einer Rast am schönen Bodensee, wobei Vreni nochmals baden durfte. Sie konnte fast nicht verstehen, dass niemand von uns ebenfalls ins Wasser stieg. Bald hiess es wieder Abschied nehmen von dieser schönen Gegend. Der Zug brachte uns auf der gleichen Strecke wieder zurück. Diesmal war das Wetter auf der ganzen Strecke schön und warm, so dass wir die Landschaft geniessen konnten. Einige nutzten auch die Gelegenheit für ein Nickerchen. Je näher wir nach Rapperswil kamen, desto mehr füllte sich der Zug, das Madonna-Konzert wirkte sich auch hier aus. Die S5 war dann schon ziemlich gefüllt mit fröhlichen Menschen, welche nach Dübendorf ans Konzert fuhren. Für uns war die Reise in Uster zu ende.
Eine schöne Tour hatten wir zum Glück unfallfrei geniessen können.
Edgar
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