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LK 1:50’000 Lachen Nr. 236 Anforderungen: Auf- und Abstieg je ca. 1300 Höhenmeter Aufstieg : ca. 3½- 4Std., Abstieg: ca. 2½Std. An einzelnen Stellen ist Trittsicherheit erforderlich.
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Datum: Sonntag 3. August 2008 Ziel: Rautispitz, 2283m über Meer Route: Obersee-Rautispitz-(Wiggis)-Rautialp-Obersee Teilnehmende: Oscar Wüst (TL), Beatrice Wüst, Marian Wyder, Edgar Veronesi, Emil Loretz, Beat Manser, Peter Briner, Thomas Schmid, Kurt Hüppin Gäste : Renate v.Schwarzwald, Jo Merki v.Schleitheim, Michael Wüst Wetter: schön und sonnig, teils wolkig
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Die zwölf Wanderfreudigen mitsamt unserem Präsi Edgar fanden sich noch vor dem vereinbarten Zeitpunkt um 08:15Uhr am Treffpunkt beim Gasthaus Obersee ob Näfels ein. Oscar der Tourenleiter gewährte uns noch stärken zu können und versuchte nicht mit faulen Tricks uns davon abzuhalten, wie damals im Löschental von unserem Ticinesi versucht. Die Teilnehmerschaft war ausserkantonal und international verstärkt, ein Bündner war auch noch dabei. Nachdem der See teilweise umgangen wurde, stieg es bald steil bergan, trotz teilweiser Bewölkung war es drückend und trieb den Schweiss aus den Körpern. Bereits auf der Grapplialp bei der Abzweigung zur Direktroute wurde eine kurze Rast eingelegt. Für einmal blieb die Gruppe beieinander, keine Ausreissversuche, kein Vordrängen und Oscar konnte seine Schäflein sicher ans Tagesziel, auf den Rautispitz führen. Jo machte sogar freiwillig den Schluss. Teils war der Weg recht rutschig, die einen fielen hernach mit ihrer dreckigen Kleidung auf. Mag sein, dass die einen nicht so vorwärts kamen, war doch viel Volk unterwegs und freundlicherweise schwatzt man hie und da. Der Wetterbericht meldete einen guten Tag an und richtig, die Sonne konnte sich immer besser in Szene setzen.
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Bei der Mittagsrast auf dem Gipfel gabs dann eine angenehme Überraschung, der Schreibende wurde von einem solchem Hungerast übermannt, dass sich unsere Schwarzwälder Renate erbarmte und schönen Schwarzwälderspeck aus ihrem Rucksack hervorzauberte, mitsamt zweier Schneidunterlagen. Oscar hatte sofort sein Messer zur Hand und teilte den wunderbaren Speck gerecht auf, man fängt halt nicht nur Mäuse damit. Nach der wohlverdienten Rast, nach 1300m überwundener Höhe und der herrlichen Tiefsicht ins 1800m tiefer gelegene Glarnerland hiess es hinabsteigen. Allerdings wurden noch Freiwillige gesucht welche den Nebengipfel, den Wiggis mitzunehmen gewillt waren. Neben Emil, Peter, Thomas und Michael habe ich mich auch noch entschlossen mitzutun. In der Querung unterhalb des Wiggis galt es sichere Schritte zu tun.
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Als wir den Hauptharst wieder einholen konnten, mussten wir feststellen, dass eine Entführung eines Hundes versucht wurde, ich glaube durch Beatrice, oder war es Beat? Der arme spanische rechtmässige Hundebesitzer musste einem leid tun, hatte er doch dem Hund nachzueilen, um hernach zum 2. Mal den Berg hochsteigen zu müssen. Ich denke Oscar wird in Bälde einen Hund kaufen dürfen. Über die Rautialp gings angenehm fallend hinunter und erst wieder im Wald nach der Grapplialp fiels stark ab. Marian bekam dies besonders stark zu spüren, sie nahm sich vor künftig ein Hometraining zu absolvieren. Dafür fand ich Zeit mich in die Heidelbeeren verschlagen zu können. Drunten angekommen durften wir zur Belohnung auf der Gasthausterrasse das verlorene Wasser nachtanken und zufrieden sein über die wunderbare Tour und diesen schönen Sonntag, sowie dem Tourenleiter Oscar danke zu sagen. In Rüti zeigen wir nochmals unser geniales Timing. Die S5 nach Zürich stand bereit zur Abfahrt, Peter hielt seinen Wagen an, ich sprang daraus und mit einem kurzen, trockenen Sprint liess sich die Zugstüre nochmals öffnen. Thomas kam bereits mit Sack und Pack nach, glitt in den Zug, die Türe schloss und weg war er, der Zug mitsamt Thomas.
Rüti ZH, im August 2008 Kurt Hüppin
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