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Samstag 6. September 2008 |
Ambiente: Der höchste Gipfel des Kantons Schwyz bietet eine abwechslungsreiche Hochtour, die sich dank neuer Sesselbahnunterstützung gut an einem Tag bewältigen lässt. Seine Lage am Rand der Alpen ergibt eine schöne Sicht ins Mittelland und den Kranz grösserer Berge bis hin zu Mischabel im Wallis! Anforderung: Leichte Firnfeldpassage, mässig schwieriger Kletteraufstieg im Fels. Stellenweise exponierter, aber leichter Gipfelgrat.
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Ausrüstung |
Solide Bergschuhe, Regenjacke, Steigeisen, Eispickel. Falls Aufstieg durch den Kamin, zusätzlich Berg- oder Velohelm, Anseilgurt sowie pro 3 Teilnehmer ein Seil mindestens 25 m. Definitive Abmachungen kurz vorher.
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Anreise |
Treffpunkt vorderster Zweitklasswagen in S5 oder hinterster in Ziegelbrücke. Ich selbst werde vermutlich ab S7 in Rapperswil dazu stossen. Uster – Rapperswil - 06:10; 06:31 Rapperswil – Linthal - 06:33; 07:43 Linthal – Braunwald - 07:55; 08:01 Hochfahrt mit neuer Sesselbahn zum Berghaus Gumen 1901 m (Rastmöglichkeit).
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Aufstieg |
Über Bützi und ein leichtes Firnfeld zum Wandfuss. In mässig schwieriger Kletterei je nach Verhältnissen direkt durch Kamin oder über Schuttband und Nordostgrat zum Gipfel in ca. 3½ Stunden.
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Abstieg |
Auf der Normalroute über Nordostgrat und Schuttband, danach wie im Aufstieg mit Rastmöglichkeit im Gumen in ca. 3 Stunden. Braunwald – Linthal - 16:55; 17:01 Linthal – Rapperswil - 17:14; 18:27 Rapperswil – Uster - 18:29; 18:50
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Tourenbericht |
Die Vorhersage versprach einen Föhntag mit baldigem Umschwung auf Schlechtwetter. Würden wir trocken nach Hause kommen? Der erste Anstieg auf Wanderwegen bis Bützi war angenehm. In den anschliessenden Karrenfeldern war die Routensuche mühsam. Am Firnfeld unter der Wand zogen wir die Steigeisen an. Mein Bruder Werni blieb dort zurück, um sich auszuruhen. Das Schuttband zum Grat hatte Pfadspuren und einige Mitbesteiger. Der Gipfelgrat bot prächtige Aussicht Richtung Zürich. An einer Stelle sehr ausgesetzt, aber auch gutgriffig. Kurz vor dem Gipfel verlor Thomas seinen Pickel, der in die Südwand stürzte. Es gelang mir, ihn rund 20 Meter tiefer auf einem Band wieder heraufzuholen. Die Gipfelrast war schön mit interessanten Wolkenspielen und Fernblick zum Kistenstöckli. Beim Abstieg trafen wir Werni auf dem Schuttband wieder und kehrten ohne Probleme zum Bergrestaurant Gumen zurück. Der Föhn hielt tatsächlich genau bis zum Schluss, wo dann die ersten Tropfen fielen! Ein schönes Erlebnis war nur noch Erinnerung! Sportliche Grüsse, Urs
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